'Inside the Doomsday Machine'. Die affektrhetorische Bedeutung des 'Inside' und seine Konsequenzen für das 'Outside' im Finanzkrisenfilm THE BIG SHORT

Yvonne Pfeilschifter

Abstract


The Big Short kam im Dezember 2015 in die US-amerikanischen Kinos, sieben Jahre nach der Pleite von Lehman Brothers im September 2008. Die Texteinblendungen zum Ende des Films (2:01:51–2:03:43) legen jedoch nahe, dass sich am System Finanzen seitdem nicht viel geändert hat. Das Funktionsprinzip der CDOs sei erhalten geblieben und werde 2015, lediglich unter neuem Namen, als ‚bespoke tranche opportunity‘ verkauft. Gesetzesvorhaben, die in Folge der Krise auf den Weg gebracht werden sollten, seien nach Rana Foroohar nie in Kraft getreten. Der Film nutzt damit keine aktuelle Krise als Möglichkeitsraum zur Veränderung, sondern schafft sich in der zeitlichen Expansion der Finanzkrise selbst eine „öffentliche, […] medial vermittelte und gestaltbare Umbruchsituation“, eine rhetorische Krisensituation.

Full Text:

HTML (Deutsch)


DOI: http://dx.doi.org/10.17169/mae.2021.88

Refbacks

  • There are currently no refbacks.


Copyright (c) 2021 Yvonne Pfeilschifter

Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.

__________________________________________________

ISSN 2567-9309

mediaesthetics – Journal of Poetics of Audiovisual Images

Cinepoetics – Center for Advanced Film Studies